Samstag, 22. Juli 2017

Rezension zu Wenn unsere Träume Tango tanzen

Hallo ihr Bücherwürmer da draußen!


Das Buch Wenn unsere Träume Tango tanzen von Akli Tadjer habe ich letztens beendet und nun möchte ich euch natürlich berichten, wie es mir gefallen hat. Es geht um Suzanne, die sehr einsam ist und als sie Yan kennen und lieben lernt, kehr auch ihre Begeisterung für den Tango zurück. Doch Yan ist nicht der klassische Beziehungstyp, weshalb es für die beiden schwer werden könnte.


Allgemeines:
Autor: Akli Tadjer
Titel: Wenn unsere Träume Tango tanzen
Verlag: Blanvalet
Seiten: 289
Preis: 14,99 €
Genre: Liebesroman
Erscheinungsdatum: 26. Juni 2017
ISBN: 978-3-7645-0614-8
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Inhalt:
Suzanne wohnt in einer kleinen Wohnung über den Dächern von Paris. Sie lebt sehr zurückgezogen – und nur für den Tanz wie ihre Mutter, die einst die berühmte Königin des Tangos war, bis sie bei einem Brand ums Leben kam und Suzanne allein zurückließ. Wenn sie keinen Tangounterricht gibt, besucht Suzanne jeden Tag einen alten Freund ihrer Mutter, der ihr von früher, von Leidenschaft, tanzenden Paaren und der Magie der Musik erzählt. Das sind die einzigen glücklichen Momente in ihrem Leben, bis sie eines Tages von einem Mann angerempelt wird, der gerade zu fliehen scheint – und ihr den Boden unter den Füßen raubt. Es ist Yan, seines Zeichens Dieb – und leidenschaftlicher Tänzer …


Meinung:
Auf das Buch aufmerksam geworden, bin ich überhaupt erst durch das Cover und auch durch den Titel. Den das Cover ist meiner Meinung nach total toll gestaltet: Die verschiedenen Farben, die auch unterschiedliche Orte darstellen sollen passen sehr gut zusammen, genauso wie die Farben, die für die ganzen Kleinigkeiten benutzt wurden. Auch der Titel ist sehr schön platziert worden und passt perfekt zu dem restlichen Cover.

Der Schreibstil hat mir nicht sehr gut gefallen, da ich nicht besonders gut ins Buch gekommen bin und die Handlungen sich sehr oft gezogen haben und das Buch so unglaub- lich langweilig wurde. Außerdem hat es mich genervt, dass der Autor nur sehr selten wörtliche Reden eingebaut hat, sondern in 90% der Fälle die indirekte Rede angewendet hat und das hat mich sehr gestresst, den so etwas kenne ich von Büchern eigentlich nicht in so großem Mase. Suzanne hat mich sehr oft genervt, da sie meistens so antriebslos war und vor allem zum Ende zu, den Tango aufgeben wollte. Das ist doch ihr Leben und sie ist darin total gut, nur leider sieht sie das nicht, den sie treibt Trübsal, anstatt sich aufzuraffen und auch mal mit ihren Kursteilnehmern mitzugehen. Teilweise ist sie zum Glück über ihren Schatten gesprungen und hat sich mit Jeremy angefreundet, den ich sehr nett finde. Für ihn und seinen Freund muss sie dann so etwas wie den Seelenklemptner spielen, da sie nicht mehr zusammen sind und einer der beiden das nicht verstehen will. Yan ist ein sehr egoistischer, selbst liebender Idiot, den ich von Anfang an nicht leiden konnte und das hat sich im Laufe des Buches auch nicht groß verändert. Natürlich hat es mir gefallen, wie er Suzanne bei ihrem Wettkampf hilft und sich dafür auch sehr aufopfert, aber trotzdem war er mir sehr unsympathisch und wird auch immer der Dieb bleiben, der er einst war. Die meisten anderen Charaktere konnte ich auch nicht leiden, da sie alle etwas komisches an sich hatten. Der Verlauf der Geschichte hat mir nicht so gut gefallen, den am Anfang wurde viel um den heißen Brei geredet, Suzanne war total lustlos und bis sie Yan mal kennen gelernt hat, hat es auch sehr lange gedauert. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt ist eigentlich total toll, doch besonders an einer Stelle war es mir einfach viel zu wenig, den meistens haben die Beiden sich nur zum Sex getroffen und bei Yan hatte man manchmal das Gefühl, dass er Suzanne und ihre Freunde nur ausnutzt. Doch das hat sich zum Glück nicht bewahrheitet und ich bin sehr froh, dass er sie vor allem bei dem Turnier so sehr unterstützt. Das Ende ging mir dann viel zu schnell und war auch viel zu vorhersehbar, was mich eigentlich ja nicht stört, aber hier war es mir schon ein sehr großer Dorn im Auge.


Bewertung:
Da mir das Buch nicht wirklich gefallen hat, bekommt es auch nur 2 Sterne von mir, außerdem denke ich, dass man daraus ein wundervolles Buch hätte machen können.


Das Buch bekommt von mir keine Leseempfehlung, da mir das Buch absolut nicht gefallen hat. Aber wie immer gilt, bildet euch eure eigene Meinung und lest es. Denn vielleicht gefällt es euch ja richtig gut oder eben nicht, so wie mir. Ihr könnt mir ja gerne mal schreiben, falls ihr das Buch schon gelesen habt und wie es euch gefallen hat. Außerdem würde ich mich sehr freuen, wenn ihr auch bei meinem nächsten Beitrag vorbeischauen würdet.
Bis zum nächsten Mal ihr Bücherwürmer.
;D

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