Mittwoch, 12. Juli 2017

Rezension zu Glücksspuren im Sand

Hallo ihr Bücherwürmer da draußen!


Vor einigen Tagen habe ich das Buch Glücksspuren im Sand von Rachel Bateman beendet und möchte euch nun meine Meinung dazu berichten. Es geht um Anna, die ihre Schwester verloren hat und zusammen mit Cameron einen Roadtrip unternimmt. Es geht um Liebe, Verlust, Trauer und Freundschaft, was teilweise nicht so gut bei mir rübergekommen ist.


Allgemeines:
Autorin: Rachel Bateman
Titel: Glücksspuren im Sand
Verlag: Heyne<
Seiten: 334
Preis: 12,99 €
Genre: Liebesroman
Erscheinungsdatum: 26. Juni 2017
ISBN: 978-3-453-27149-4
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Inhalt:
Die unkonventionelle Storm war schon immer das Vorbild ihrer jüngeren Schwester Anna. Als sie bei einem tragischen Autounfall ums Leben kommt, ist Anna am Boden zerstört. Doch dann findet sie eine Liste ihrer Schwester – eine Liste all der Dinge, die man in einem perfekten Sommer unbedingt tun muss. Dinge wie „Im Regen küssen“, „Ins Dive-In-Kino gehen“ (was auch immer das sein mag!) oder auch einfach: „Mutig leben“. Im Andenken an ihre Schwester und um ihre eigene Traurigkeit zu überwinden, macht Anna sich daran, die Aufgaben der Liste zu erfüllen. Ihr stets zur Seite: der Nachbarsjunge Cameron, der irgendwie immer schon da war. Der Storms engster Freund war. Und der vielleicht der Schlüssel zu einem neuen Glück sein könnte. Wenn es da nicht ein schlimmes Geheimnis gäbe.



Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut, den es ist sehr sommerlich mit dem Mädchen welches im Meer steht und glücklich zu sein scheint. Besonders gut an dem Cover gefällt mir, dass es sehr schlicht ist, den der Himmel ist sehr hell, fast weiß und somit sticht der Titel besonders hervor, der auch sehr toll gestaltet ist. Das Meer im unteren Teil des Covers finde ich auch sehr schön und das Mädchen, welches zu sehen ist passt auch sehr gut zum Gesamtbild. Auch die Kapitelgestaltungen haben mir sehr gut gefallen, den die Kapitelzahl war immer in einem Herz, welches an einer Schnur hang, was mich ein bisschen an einen Luftballon erinnert hat.

Der Schreibstil hat mir eigentlich ganz gut gefallen, auch wenn ich teilweise nicht so gut voran gekommen bin, was wahrscheinlich eher an den Handlungen lag. Anna war mir während des ganzen Buches irgendwie nicht so symathipsch, den sie ging mir einfach sehr auf die Nerven. Klar ihre Trauer zu Beginn des Buches konnte ich total verstehen, aber irgendwann hat es mich nur noch genervt und auch ihr Verhalten gegenüber anderen war teilweise echt scheiße. Vor allem wie sie sich von ihrer Schwester und ihrem Freund abschottet, nur um ihr eigenes Ding durchzuziehen. Cameron ist ein schüchterner Junge, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe, den er ist für Anna da und war auch für ihre verstorbene Schwester immer da. Klar war ich total schockiert, als er Anna den Brief gibt, aber Anna übertreibt mal wieder Maslos und ja... Viele Leute fanden das Buch sehr emotional und mussten weinen, was bei mir nicht der Fall war, den mir hat das Buch leider nicht so gut gefallen. Ich hätte teilweise auch weinen können, aber wegen ganz anderen Gründen. Jedenfalls fand ich die Idee mit dem Roadtrip echt cool, nur leider hat mir die Umsetzung nicht so gut gefallen. Teilweise war es mir echt zu langweilig oder Anna ging mir auf die Nerven. Außerdem finde ich es ein bisschen einfallslos, dass Anna die Liste ihrer Schwester befolgt und nicht ihre eigene zusammen stellt. Irgendwie kann ich sie schon verstehen, den sie möchte ihr sozusagen den letzten Willen erfüllen, aber trotzdem hätte sie sich auch was eigenes überlegen können. Die kleine Liebesgeschichte, die sich im Laufe des Buches entwickelt hat, finde ich sehr süß und die beiden passen meiner Meinung nach auch sehr gut zusammen. Besonders toll finde ich, dass Cameron extra für Anna sich so viel Mühe gibt, um sie zurück zu gewinnen, aber auch um einen Punkt von der Lise abzuhacken, was Anna ja so unbedingt machen will. Annas Eltern übertreiben teilweise maßlos, auch wenn man sie Anfangs wegen ihrer Trauer noch verstehen kann, aber Anna ist doch alt genug und kann auf sich selber aufpassen.


Bewertung:
Ihr merkt schon, ich habe einiges an dem Buch auszusetzen, weshalb es auch nur
2,5 Sterne von mir bekommt.


Ich hoffe meine Rezension hat euch gefallen, auch wenn sie nicht so gut ausgefallen ist. Aber wie immer gilt: Lest das Buch doch einfach selber, den eure Meinung ist sicherlich komplett anders, als meine. Ihr könnt mir ja gerne mal schreiben, ob ihr das Buch schon gelesen habt und wenn ja, wie es euch gefallen hat. Außerdem würde ich mich sehr freuen, wenn ihr auch bei meinem nächsten Beitrag vorbeischauen würdet!

Bis zum nächsten Mal ihr Bücherwürmer.
;D

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